Bevor er im Gespräch mit Feuerwehrleuten aus Lienen über deren Engagement sprach, nutzte Landratskandidat Mathias Krümpel die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem Innenminister von NRW. Während andere gerne über die ehrenamtliche Arbeit reden ist Mathias Krümpel seit mehr als dreißig Jahren in verschiedenen ehrenamtlichen Aufgaben tätig, so auch seit vielen Jahren im Wehrkommando der Freiw. Feuerwehr Wettringen.

Sehr interessiert hörte Innenminister Reul dem aktiven Feuerwehrkameraden Mathias Krümpel zu und versprach ihm seine Unterstützung im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Ein Landrat ist auch als Chef der Kreispolizei verantwortlich und ist ständiger Ansprechpartner des Kreisbandmeisters.
In dem Gespräch mit Feuerwehrmännern aus Lienen interessierte sich Reul insbesondere für den Einsatz der „First Response“, die es nur bei zwei Feuerwehren im Kreis gibt. Da bei Notfalleinsätzen der Rettungswagen aus Lengerich nach Lienen kommen muss, vergehen mindestens 10 Minuten bis zu seiner Ankunft am Einsatzort. In Lienen gibt es 8 – 10 ehrenamtliche Rettungssanitäter in der Feuerwehr, die schon vor dem Eintreffen des RTW´s erste Hilfe leisten und oft schon nach 3 Minuten am Einsatzort sind. Minister Reul war erstaunt, dass diese ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte eine Ausbildung von 75 Stunden von einem hauptamtlich im Rettungsdienst tätigen Feuerwehrmann erhalten, bevor sie eingesetzt werden.
Weitere Themen der angeregten Diskussion waren: Nachwuchskräfte für die Feuerwehr, eine aktive Jugendfeuerwehr, die Einsatzfähigkeit über Tag, wenn Feuerwehrleute auswärts arbeiten, die Ausstattung der Wehr und die verschobene Altersgrenze auf 67 Jahre für aktive Feuerwehrangehörige.

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