Mit großem Interesse verfolgten die Gäste den Bericht von Heiner Konert über seine Initiative vor 30 Jahren, Windenergieanlagen zu errichten und seine Erfahrungen bei zahlreichen Bürgerwindparks im Münsterland und weit darüber hinaus einzubringen. Zusammen mit Fotovoltaik, Windkraft und Biogasanlagen wird insgesamt in Metelen rechnerisch mehr regenerative Energie erzeugt als hier verbraucht wird.

Schwerpunkt des Treffens waren aber die bisherigen Bemühungen im Kreis Steinfurt, die Chancen des „grünen“ Wasserstoffs in Zukunft zu nutzen. Herr Wolf stellte ein überzeugendes Konzept zur zukünftigen Nutzung des Wasserstoffs vor, welches im Kreis Steinfurt als Modellregion des Landes NRW entwickelt wurde. Überschüssige Strommengen aus Windkraft können dafür sinnvoll genutzt werden. Mathias Krümpel berichtete von konkreten Plänen in Rheine, bei der dortigen Kläranlage die Methangase zur Herstellung von Wasserstoff zu nutzen und stadteigene Fahrzeuge damit zu betreiben.

Ministerin Ursula Heinen-Esser zeigte sich beeindruckt davon, wie man in der kleinen Gemeinde Metelen, aber insgesamt auch im Kreis Steinfurt, bereits eine Spitzenstellung bei der Erzeugung regenerativer Energien einnehme. Mathias Krümpel versprach im Falle seiner Wahl am Sonntag, diesen Weg konsequent fortzusetzen und die vorhandene Innovationskraft zu fördern. Die Ministerin appelliert ean alle, sich am Sonntag an der Stichwahl im Kreis Steinfurt zu beteiligen.

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